Ein ruhiges Wochenende an der Nordsee

Nachdem wir unser erstes Wochenende mit unserem neuen Cachemobil an der Ostsee verbracht hatten, sollte es diesmal an die Nordsee gehen. Dafür hatten wir uns den Stellplatz „An der Ostdüne“ in Hooksiel ausgesucht.

DSC_5025Die Fahrt verlief ebenso entspannt wie der an die Ostsee und so kamen wir wiederum spätabends an unserem ausgewählten Stellplatz an. Doch oh Schreck! Alles war belegt, ein Stellplatz war nicht mehr frei 🙁 Gut das es hier auch andere Parkmöglichkeiten gibt, man muss zwar auf Strom verzichten, aber wir haben ja alles an Bord, so dass eine Übernachtung ohne Strom nicht wirklich ein Problem darstellt! Also ab ins Bettchen – wir waren gespannt auf den nächsten Tag.

Am nächsten Morgen ging es erst mal zur Anmeldung und unsere Frage nach Strom auf einem Platz ausserhalb der gekennzeichneten Flächen wurde verneint – na ja, nicht so schlimm, wie gesagt, wir hatten ja alles an Bord, da bleibt der Fernseher eben aus 😉 Doch wir hatten Glück, nachdem wir uns mit Brötchen auf dem Campingplatz eingedeckt hatten ging es zurück zum Stellplatz und just in diesem Moment verliess ein Wohnmobil den Platz und wir konnten diesen einnehmen und unser Auto mit Strom versorgen 😉

Jetzt wurde erst mal ausgiebig gefrühstückt und danach machten wir uns auf den Weg, die Gegend zu erkunden.

DSC_4944Viel Gegend…. und noch mehr Gegend…

DSC_4949Wir liefen am Deich entlang und dort hatte Carlo auch seine erste Begegnung der anderen Art – die „Hunde“ machten nicht WUFF sondern MÄÄHH – das war wieder eine völlig neue Erfahrung für unser Baby. Doch als ihn so ein MÄAAHH machender Hund auch noch abschlabberte, ging Carlo dann doch lieber auf Distanz und beschränkte sich darauf, diese komischen Hunde lieber anzubellen 😀

DSC_4992Wir bedauerten mittlerweile, dass wir unsere Fahrräder zu Hause gelassen hatten, denn irgendwie nahm der Weg kein Ende 🙁 Doch schliesslich kamen wir doch am alten Hafen an und wollten uns zur Stärkung erst mal ein Fischbrötchen gönnen – tja, dumm gelaufen, ohne Geld, kein Fischbrötchen! Sträflicherweise hatte ich unser Geld im Wohnmobil vergessen und so machten wir uns mit leicht knurrendem Magen auf den Weg zurück.

Wieder am Wohnmobil angekommen, wurde erst mal der Herd angeworfen und es gab endlich was zu essen – nur ein kleiner Snack, weil wir hatten uns vorgenommen, am Abend Richtung Hooksiel aufzubrechen, um dort essen zu gehen.

Gesagt getan, es ging also weiter Richtung Stadt (na ja, eher vielleicht Dorf, würde ich sagen…) – hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass wir unsere Fahrräder vergessen hatten?!? Gut, dass wir es gewohnt sind, auch mal ein paar (Kilo)meter per pedes abzuwickeln und wir waren beide beeindruckt von Carlo, der tapfer mithielt und neben uns hertippelte.

DSC_5022In der Stadt (äähh… Dorf) angekommen, staunten wir nicht schlecht – alle von uns angesteuerten Restaurants waren voll! Einlass nur mit Reservierung oder Wartezeiten von mindestens zwei Stunden und das in einem Ort wo wirklich auf den Strassen NICHTS los war – uns blieb also nichts anderes übrig, als die nächste Pizzeria anzusteuern – aber wenigstens das hat sich gelohnt, es war wirklich lecker und reichlich, bei einem guten Preis!

Nach dem Essen bleib noch der Rückweg – insgesamt haben wir an einem Tag ca. 20 km zurückgelegt (was jetzt nicht so wirklich viel ist, aber für Carlo war es eine super Leistung, auf die wir wirklich richtig stolz waren!)

Am Wohnmobil angekommen, setzen wir uns entspannt in die Sessel und schauten noch ein wenig TV, bevor es dann ab in die Betten ging. Den Schlaf hatten wir drei uns wirklich verdient!

DSC_5051Am nächsten Tag war dann noch ein kurzer Abstecher in Wilhelmshafen angesagt – leider spielte das Wetter nicht wirklich mit und wir hielten uns dort nicht allzu lange auf – aber die Stadt hat uns auch wenn es nur kurz war, sehr gut gefallen – hier kommen wir bestimmt nochmal wieder hin.

Fazit: die Nordsee (zumindest der deutsche Teil) ist uns dann doch ein bisschen zu ruhig – der Stellplatz ist allerdings absolut zu empfehlen und wer seine Ruhe haben will, ist hier auf jeden Fall gut aufgehoben!

P.S.: eigentlich wollten wir natürlich auch cachen gehen, aber vor Ort stellte sich dann heraus, dass wir für den Trail dann doch ein Schlauchboot gebraucht hätten (Listings vorher lesen wird ja überbewertet…) – das muss dann wohl auf ein anderes Mal verschoben werden…






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